Schutz vor Sonnenallergie

Wenn statt sanfter Bräune sich plötzlich hässliche Pusteln breit machen, hat man eine Sonnen-Allergie. Wie Sie vorbeugen, was Hautärzte tun, zeigt dieser Überblick.

Polymorphe Lichtdermatose (PLD)

Anzeichen:
Bläschen, Knötchen, Quaddeln und/oder juckende Flecken; meist zu Beginn des Sommers oder am Anfang des Urlaubs im Süden. Betrifft fast immer Stellen, die noch nicht an die Sonne gewöhnt sind, etwa Dekolletee, Schultern, tiefer Nacken, Innenseiten von Armen und Beinen.

Auslöser:
Energiereiche Sonnenstrahlen bilden vermehrt freie Radikale in der Haut. Wahrscheinlich sind bei den Betroffenen die körpereigenen Mechanismen zu schwach, diese Radikale abzufangen.

Vorbeugen:
3 bis 4 Wochen vorher reichlich Lebensmittel mit viel Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) essen, z. B. Karotten, Grünkohl, Spinat, Honigmelone, Fenchel, Mangold. Ggf. Präparate mit Beta-Carotin (Apotheke) nehmen, wenn Zufuhr über Lebensmittel nicht sichergestellt ist. Frühzeitig (ca. 4 Wochen vorher) regelmäßig Körper-Lotion mit Vitamin E nutzen, die Haut speichert diesen Radikalfänger. Bei Sonnenschutzmittel auf hohen Lichtschutzfaktor (ab 30) und UVA-Filter achten.

 

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