Neue Hilfen für den Rücken
Zwickt oder schmerzt es im Rücken? Viele Ärzte raten immer noch (vor)schnell zur OP. Doch gute Ärzte setzen heute – ob entzündete Nerven oder vorgefallene Bandscheibe – auf fünf neue schonende Therapien.
Die fünf neuen Therapien im Überblick
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Wenn Sie gerade beim Arzt waren, dann womöglich, weil Ihr Rücken mal wieder zwickte. Ein Schicksal, das sie mit jedem dritten in Deutschland teilen. Bei allen über 50 liegt fast immer an altersbedingtem Verschleiß, etwa abgenutzte Wirbelgelenke, angegriffene Knorpel oder der klassische Bandscheibenvorfall. Bisher schien oft eine OP der einzige Ausweg. Doch jetzt setzen Orthopäden vermehrt auf neue, schonende Methoden wie Zell-Transplantation, Enzym- oder Magnetresonanz-Therapien, um die Beschwerden wieder in den Griff zu bekommen – mit Erfolg: Die Schmerzen verschwinden oder lassen zumindest deutlich nach.
Damit die Probleme auch danach nicht wieder auftreten, sollte man seinen Rücken mit gezielten Übungen stärken. Die richtigen Bewegungen lassen Sie sich am besten von einem Physiotherapeuten zeigen. Mit Training schaffen es über 80 Prozent auf Dauer schmerzfrei zu bleiben. Denn kräftige Muskeln stützen und stabilisieren die komplizierten Strukturen im Rücken so gut, dass die Folgen von Verschleiß kompensiert werden.
SOS-Tipps für den RückenBei plötzlich auftretendem Rückenschmerz, etwa dem typischen Hexenschuss, wirken diese Tipps:
- Kurzfristig hilft Ruhe und Wärme (einige Stunden, max. 1 Tag). Dazu im Liegen Beine hoch lagern und Wärmflasche unterlegen oder Wärme-Pflaster aufkleben.
- Schnell ein Schmerzmittel mit Paracetamol oder Ibuprofen nehmen, sonst verkrampfen die Muskeln immer mehr, was neue Probleme verursacht.
- Sobald Schmerzen nachlassen, wieder sanft bewegen, etwa Spazieren gehen, in warmem Wasser schwimmen.
- Aber: Bei starken Schmerzen, gestörtem Gefühl oder Lähmungen sofort zum Arzt gehen. Gilt auch, wenn die Tipps oben nach zwei bis drei Tagen nicht helfen.