Besser als jede Tablette – Füße massieren

Stress, Gelenkschmerzen, Migräne – versuchen Sie es statt mit Tabletten doch mit einer Fußmassage. Klingt esoterisch, ist aber überaus wirksame sanfte Medizin. Denn unter unseren Füßen verlaufen spezielle Zonen, die in direktem Kontakt mit Gehirn, Darm, Schilddrüse und allen anderen Organen stehen. Und das besondere: Man kann sich sogar selbst massieren – und so heilen.

Was sind überhaupt Reflexzonen?

Jedes Organ, aber auch Gelenke und große Muskeln haben eine Entsprechung auf bzw. unter den Füßen (siehe Abbildungen). Wissenschaftlich bewiesen ist: Stimuliert oder beruhigt man diese Zonen durch spezielle Massage-Techniken werden die Organe besser durchblutet, die Muskeln oder Nerven entspannen sich.


Wie das genau funktioniert ist noch nicht genau geklärt. Tatsache ist aber, dass es wirkt.

Wogegen hilft die Massage?

Die Therapie lindert oft sehr deutlich die Beschwerden und hilft dem Körper so Selbstheilungskräfte zu aktivieren, beispielsweise bei

  • Allergien,
  • Blasenleiden (gereizte Blase, Blasenschwäche),
  • Bronchitis,
  • Nervosität, Stress und Schlafproblemen,
  • Schmerzen (u. a. Gelenk-, Kopf-, Rückenschmerzen, Migräne),
  • und Verstopfung.

Wie schnell wirkt die Massage?

Erste Effekte merkt man häufig schon während oder unmittelbar nach der Massage – Blase oder Darm arbeiten viel besser. Viele fühlen sich danach auch schläfrig, ein Zeichen für Entspannung. Bei hartnäckigen Beschwerden sind aber meist vier bis fünf Massagen nötig bis eine deutliche Linderung eintritt.

Wann nutzt die Therapie nichts?

Bei schweren Krankheiten und starken Beschwerden muss man immer zum Arzt gehen. Auch gibt es Krankheiten bei denen man keine Reflexzonen-Massage machen darf, etwa

  • bei starken Infektionen mit hohem Fieber,
  • entzündeten Venen und Lymphbahnen,
  • kranken und verletzten Füßen,
  • und wenn man einen Herzschrittmacher trägt.

Woran erkennt man einen guten Masseur?

Seriöse Therapeuten haben eine fundierte medizinische Ausbildung, am besten als

  • Arzt,
  • Heilpraktiker
  • oder Physiotherapeut.
Wichtig ist aber auch, dass der Masseur auf einen eingeht, nachfragt wann, wie und wobei Beschwerden auftreten und klar sagt, ob die Reflexzonen-Massage helfen kann, oder ob andere Methoden in diesem Fall besser sind.

Was kostet die Massage?

45 Minuten bei einem ausgebildeten Masseur kosten zwischen 35 und 45 Euro. Oft werden 10er Karten angeboten, die einzelnen Behandlungen werden so günstiger. Tipp: Bevor man eine 10er-Karte löst, sollte man sich mindestens einmal zur Probe massieren lassen.

Kann man sich auch selbst massieren?

Ja, sehr gut sogar. Gerade wenn man körperlich und seelisch angespannt ist, Kopfschmerzen oder Verstopfung hat, hilft die Selbstmassage oft erstaunlich gut und schnell.

 

Kommentare

 
 
  Partner von Its4families
Neueste Forenbeiträge Die neuesten Forenbeiträge