Sanfte Heilung durch Alternativ-Medizin

Die Naturmedizin ist immer beliebter. Das Institut für Demoskopie Allensbach hat in einer Studie belegt, dass mittlerweile 72% der Deutschen zunehmend auf Akupunktur & Co. schwören.

Alternative Methoden – so funktionieren sie

Alternative Methoden – so funktionieren sie
Ginko

Akupunktur: Behandlungsmethode der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin). Basiert auf der Annahme, dass den Körper Energiebahnen, sogenannte Meridiane, durchziehen. Ist der Energiefluss gestört, helfen Akupunktur-Nadeln, die Störung zu beseitigen.


Akupressur: Basiert auf dem gleichen Prinzip wie Akupunktur. Statt mit Nadeln werden die Energiebahnen aber mit Fingerdruck stimuliert.

Anthroposophische Medizin: Berücksichtigt Methoden der Schul- und Alternativmedizin, z. B. Mittel in homöopathischen Dosen, Heilpflanzen, Heileurythmie (eine Art Bewegungstherapie), Kunsttherapie u. v. m. Ist als „besondere Therapie“ im Sozialgesetzbuch und Arzneimittelbuch anerkannt.

Aromatherapie: Macht sich zunutze, dass Duftöle psychische und körperliche Reaktionen auslösen können, z. B. wirkt Hopfenzapfenöl beruhigend und fördert den Schlaf; Eukalyptusöl wirkt schleimlösend bei Schnupfen und Husten. Öle werden je nach Anwendung (nie unverdünnt!) inhaliert oder einmassiert.

Ayurveda: Heißt übersetzt „Wissenschaft vom Leben“. Jahrtausendealte Medizinform aus Indien und Sri Lanka. Umfasst zahlreiche spezielle Diagnose- und Behandlungsmethoden, beispielsweise gibt es mehrere Dutzend unterschiedliche Pulsformen. Ernährung, Heilkräuter und Yoga spielen in der Behandlung eine große Rolle.

Bachblüten: Benannt nach dem englischen Mikrobiologen Edward Bach. Geht davon aus, dass Störungen im emotionalen Gleichgewicht Krankheiten verursachen. Die „Energie“ aus Extrakten spezieller Wildpflanzen sollen das emotionale Gleichgewicht wiederherstellen. 

Biofeedback: Spezielle Geräte zeigen akustisch oder optisch Vorgänge im Körper an, die sonst eher im Unterbewussten passieren, etwa wann man den Beckenboden anspannt oder der Puls durch Stress auslösende Gedanken in die Höhe schnellt. So soll man lernen, die Vorgänge bewusster zu steuern bzw. zu beeinflussen.

Bioresonanz-Therapie: Krankheiten und ungewünschte Vorgänge im Körper sollen mit zwei Elektroden, die auf die Haut geklebt werden oder die man in den Händen hält, mittels elektromagnetischer Schwingungen messbar sein. Anschließend „löschen“ spezielle Geräte die negativen Schwingungen.

Blutegel: Beißen sich Blutegel in der Haut fest, sondern sie eine Substanz ab, die die Blutgerinnung hemmt. Dieser „blutverdünnende“ Effekt hilft beispielsweise bei entzündeten Venen, Rheuma, Hämatomen, entzündungsbedingten Schwellungen.

Ernährungstherapie: Mit gesunder Ernährung lassen sich viele Krankheiten lindern, manche sogar heilen, z. B. Fettsucht, erhöhte Blutfettwerte, Diabetes Typ 2, Gicht, Rheuma usw. Studien zeigen, dass eine fleisch- und zuckerarme Kost, die vor allem auf viel Gemüse, Salaten und Vollkornprodukten basiert, der Gesundheit nutzt.


 

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